Verbot bleibt in drei Häfen in Kraft

Starke Winde halten das Abfahrtsverbot am Mittwoch, dem 14. Oktober, in Piräus, Rafina und Lavrio in Kraft. Berichten zufolge erreichen die Böen in vielen Seegebieten 9 auf der Beaufort-Skala. Der Griechische Wetterdienst (EMY) gab die stärksten Winde lokal mit 9 Beaufort und zeitweise 10 an. Frühere Berichte besagten, dass das Verbot bis 15 Uhr am Nachmittag gelten sollte.

Abendfähren nach Kreta gestrichen

Die Griechische Küstenwache teilte mit, dass am Mittwochabend wegen des widrigen Wetters keine Abfahrten um 21:00 Uhr von Piräus nach Kreta stattfinden würden. Bei den gestrichenen Verbindungen handelte es sich um konventionelle Passagier- und Fahrzeugfähren. Die Passagiere wurden gebeten, sich vor der Abreise mit den örtlichen Hafenbüros, Reedereien und Reisebüros in Verbindung zu setzen, um sich über mögliche Streichungen, Verspätungen oder Fahrplanänderungen zu informieren.

Zeitleiste der Fährstörungen, 14. Oktober 2026
  1. Abfahrtsverbot in Piräus und Lavrio soll bis 15 Uhr in Kraft bleiben
  2. Wetter in Rafina wird neu bewertet, bevor über spätere Abfahrten entschieden wird
  3. Abendfähre von Piräus nach Kreta gestrichen

Weitere Routen gestört

Im Argosaronischen Golf verkehrten nur einige konventionelle Fähren, und es gab keine Tragflügelboot-Verbindungen. Die Verbindung von Paloukia Salamina nach Kamatero Piräus wurde eingestellt. Drei Morgenfahrten ab Rafina verkehrten planmäßig, und die Bedingungen dort sollten nach 16 Uhr neu bewertet werden, bevor über spätere Abfahrten entschieden wurde. Auch die Verbindungen Prinos–Kavala, Agia Marina–Nea Styra und Arkitsa–Aidipsos wurden nicht bedient.

Wie es weitergeht

Die Küstenwache erklärte, die Wiederaufnahme des Fährverkehrs hänge von der Wetterentwicklung und neuen Entscheidungen der zuständigen Hafenbehörden ab. Ein neuer Endzeitpunkt für das Verbot geht aus den Berichten nicht hervor. Reisenden wurde empfohlen, sich vor der Abreise bei den Hafenbüros oder Reedereien zu vergewissern.