Wo die Edge einzuordnen ist

Google stellte die Fitbit Edge am Montag, dem 12. Oktober 2026, vor und platziert sie in seinem Wearable-Portfolio zwischen der displaylosen Fitbit Air und der Pixel Watch 5. Laut BFMTV kam die Fitbit Air im Mai auf den Markt, die Pixel Watch 5 folgte im Sommer. Die Edge tritt die Nachfolge der Fitbit Charge 6 an, die laut BFMTV seit drei Jahren nicht erneuert wurde. The Verge beschreibt den Tracker als Option für Menschen mit Smartwatch-Müdigkeit, die dennoch Benachrichtigungen wünschen. Er kostet 179,99 Dollar – laut The Verge 20 Dollar mehr als die Charge 6 – und dieser Preis umfasst drei Monate Google Health Premium.

Fitbit-Wearable-Starts im Jahr 2026
  1. Displaylose Fitbit Air startet
  2. Pixel Watch 5 erscheint
  3. Fitbit Edge am Montag vorgestellt

Display, Akku und Reparaturen

Der Tracker hat ein 1,34-Zoll-AMOLED-Display, das laut BFMTV 46 % größer ist als das der Charge 6. Google bezeichnet es laut Independent als das größte und hellste Display, das das Unternehmen bisher in einem Fitness-Tracker verbaut hat. Das Aluminiumgehäuse ist laut BFMTV 11,5 mm dick und wiegt 17 Gramm. The Verge und ZDNet berichten von etwa einer Woche Akkulaufzeit mit einer Ladung, die sich bei aktiviertem Always-on-Display auf zwei Tage verkürzt. Eine vollständige Ladung dauert 90 Minuten, fünf Minuten Laden liefern etwa einen Tag Nutzung – Angaben, die Google laut El Periódico als ungefähr bezeichnet. Der Akku ist austauschbar, was ZDNet als Googles ersten reparierbaren Fitbit bezeichnet. El Periódico merkt an, dass die Reparaturoptionen je nach Land variieren können und dass Selbstreparatur nur für Erwachsene mit technischen Kenntnissen ratsam ist.

Gesundheitssensoren und GPS

Zur Gesundheitshardware gehören laut The Verge ein EKG-Sensor zur Erkennung von Vorhofflimmern, ein Hauttemperatursensor, SpO2- und optische Herzfrequenzsensoren sowie Standard-Bewegungssensoren. Die Edge ist nach IP68 zertifiziert und bis 5ATM wasserdicht zum Schwimmen. Google zufolge ist ihr GPS 40 % genauer als das der Charge 6, und The Verge merkt an, dass dieser Gewinn auf Verbesserungen im Gerät selbst zurückgeht und nicht auf das Software-Nachbearbeitungsupdate, das mit der Pixel Watch 5 eingeführt wurde. Das neue automatische Aktivitätsmodell kommt auch in die Fitbit Air. Es nutzt Standortdaten und Tagesroutinen, um Aktivitäten zu erkennen, und Google zufolge ist es doppelt so genau und unterstützt über 100 Aktivitäten. Der Independent zählt mehr als 50 Trainingsmodi, darunter Pilates, Laufen und HIIT.

Fehlende Funktionen und Vergleiche

Die Edge hat kein Mikrofon und keinen Lautsprecher, sodass Anrufe nicht vom Handgelenk aus angenommen werden können, obwohl der Name des Anrufers auf dem Display erscheint, berichtet The Verge. Anders als die Charge 6 hat sie keinen NFC-Chip, was kontaktloses Bezahlen ausschließt. ZDNet gibt die Edge mit 11,5 mm an, etwas dicker als die Charge 6 mit 11,2 mm, und merkt an, dass die Galaxy Watch 8,6 mm und die Apple Watch Series 9,7 mm misst.

Dicke von Wearables im Vergleich zur Edge (mm)
Fitbit Edge11,5Fitbit Charge 611,2Galaxy Watch8,6Apple Watch Series9,7

Software, Kompatibilität und Zubehör

Die wichtigste Software-Funktion der Edge ist Google Health Coach, ein Gemini-basierter Assistent, der seine Empfehlungen an die Daten des Nutzers anpasst und während des Trainings Echtzeit-Hinweise gibt, so El Periódico. Google erklärt, dass seine Tools nicht für medizinische Zwecke bestimmt sind und die Ergebnisse variieren können. Das Gerät funktioniert mit Android 11 oder neuer und iPhone mit iOS 16.4 oder neuer und erfordert ein Google-Konto, die Google-Health-App und eine Internetverbindung. Einige Schlüsselfunktionen hängen vom separat erhältlichen Abonnement Google Health Premium ab. Separat erhältliche Armbänder sind Active Sport, Performance Loop, Metal Links und Magnet, außerdem werden neue digitale und analoge Zifferblätter verfügbar sein.